Freitag, 18 Januar 2019 14:53

"Das erste Mal" wird immer früher DrEd Umfrage über Generationenunterschiede

Welche Generation wartete am längsten auf "das erste Mal"? Europas größte Online-Arztpraxis DrEd wollte es wissen und hat dazu 500 Europäer und 500 Amerikaner aus insgesamt vier Generationen befragt (Baby Boomer: Mitte 1940er bis Mitte 1960er; Generation X: Mitte 1960er bis Ende 1970er; Millennials: 1980er bis Mitte 1990er; Generation Z: 1990er bis Mitte 2000er - weitere Informationen siehe unten).

Das Ergebnis: Die Generation Z hat mit durchschnittlich 16,2 Jahren am frühesten den ersten Geschlechtsverkehr und liegt damit ein Jahr vor dem Gesamtdurchschnitt von 17,3 Jahren.

Beginnt man bei der Analyse Mitte der 1960er Jahre, sinkt das Durchschnittsalter für "das erste Mal" von der Generation X bis zur jüngsten befragten Generation Z stetig. Doch die Baby Boomer und die Millennials scheinen gar nicht so unterschiedlich. Was ist der Grund? Sex als Gegenpol zur konservativen Erziehung? Ein Phänomen der 1968er? Ergebnis der Antibabypille? Interpretationssache. Die Millennials sind jedenfalls, wie ihre Vor-Vorgänger, nahe am Gesamtdurchschnitt.

Frühere Pubertät, früher Sex?

Beverley Kugler, ärztliche Leiterin Deutschland der Online-Arztpraxis www.DrEd.com/de: "Erhebungen zeigen, dass sich das Alter der Geschlechtsreife im Laufe der Jahrzehnte deutlich verschoben hat und auch noch weiter verschiebt. Heute bekommen Mädchen im Schnitt mit 13 Jahren ihre erste Regelblutung. 1920 lag das Durchschnittsalter noch bei knapp 15 Jahren."

Studien legen nahe, dass auch Jungen immer früher in die Reifeentwicklung kommen. Demnach habe jeder dritte Junge heute seinen ersten Samenerguss vor dem 12. Geburtstag.

Ein Grund für die frühe Entwicklung sieht die Ärztin unter anderem in der Ernährung: "Die Versorgung mit Kohlenhydraten, Fetten und Vitaminen ist heute besser als noch vor 50 Jahren und begünstigt so die Reifeentwicklung. Auch soziale und psychische Einflüsse spielen eine Rolle."

Wer früher geschlechtsreif ist, kommt auch früher in die Pubertät. Laut Experten beginnt die Pubertät bei Jungen zwar zwei Jahre später als bei Mädchen, doch ihr Wunsch nach Sexualität erwacht deutlich früher. "Er" hat im Schnitt schon mit 14,8 Jahren erste sexuelle Gefühle, "Sie" mit 15,5 Jahren.

Zum Abschluss: Verpasste Gelegenheit?

Beginnend mit den ersten sexuellen Regungen durchlebt im Laufe des Lebens jeder seine eigene sexuelle Evolution. Doch was ist mit der Ehe? DrEd hat Verheiratete befragt, ob sie vor dem Bund fürs Leben gerne mehr sexuelle Erfahrungen gesammelt hätten.

Die generelle Meinung der Geschlechter scheint da (etwas) auseinander zu gehen: Mehr als jeder zweite Mann (54 Prozent), aber nur 28 Prozent der Frauen geben an, dass sie vorher gerne noch mehr experimentiert hätten.

Doch kein Grund für Trübsal: Wer mit seinem Partner öfter mal etwas Neues ausprobiert, anregenden Sex-Talk etwa, oder eine neue Sex-Stellung, der wird auch in seiner Ehe viele neue Erfahrungen sammeln können.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage, zusätzliche Details sowie weitere Grafiken finden Sie hier

Baby Boomer (Mitte 1940er bis Mitte 1960er): Autoritäre Erziehung. Nach den Kriegsjahren folgte der Wiederaufbau und mit ihm das Wirtschaftswunder. Der erste Mensch flog auf den Mond.

Generation X (Mitte 1960er bis Ende 1970er): Der Wohlstand wächst, die Scheidungsraten steigen. Traditionelle Familienstrukturen brechen auf, Patchwork-Familien entstehen. Autoritäten und Traditionen werden infrage gestellt.

Generation Y, die Millennials (1980er bis Mitte 1990er): Die Zeit ist geprägt von Klimawandel, Globalisierung und Terrorismus. Die Welt ist im Wandel und Beständigkeit ist selten. Vermehrt antiautoritäre und (über-)fürsorgliche Erziehung. Das digitale Zeitalter kündigt sich an.

Generation Z (1990er bis Mitte 2000er): Die jüngste Generation wird ins digitale Zeitalter geboren: die Digital Natives. Ein Leben ohne "neue Medien" ist kaum vorstellbar.

Über DrEd

DrEd ist der führende Anbieter telemedizinischer Leistungen für Patienten in Deutschland und Europa. Die Online-Arztpraxis wurde von David Meinertz (CEO) in London (UK) gegründet und wird von der Health Bridge Ltd. betrieben. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden über 2 Millionen Beratungen und Behandlungen für Patienten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Irland und Frankreich durchgeführt. Die angestellten Ärzte beraten und behandeln Patienten zeit- und ortsunabhängig per Internet, Telefon und Video. Aktuell behandelt DrEd (www.DrEd.com/de) in Deutschland über 30 Indikationen aus den Bereichen Männer- und Frauengesundheit, Innere Medizin sowie der Allgemein- und Reisemedizin. Patienten können sich 24 Stunden, 7 Tage die Woche über ihr verschlüsseltes Patientenkonto an die Online-Arztpraxis wenden. Der telefonische Patientenservice ist Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr unter +49 (0) 40 8740 8254 erreichbar.

Die Online-Arztpraxis ist bei der englischen Aufsichtsbehörde für Arztpraxen, der "Care Quality Commission" (CQC), registriert und richtet sich unter anderem nach den Vorgaben und Empfehlungen deutscher wissenschaftlicher Institute, wie dem Robert Koch Institut und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF).

Viele Patienten schätzen die medizinischen Leistungen von DrEd - nicht nur aufgrund der Qualität und Bequemlichkeit, sondern insbesondere wegen des unkomplizierten und vertraulichen Arzt-Patienten-Kontakts. Es fällt ihnen leichter, sich schriftlich oder telefonisch zu Gesundheitsproblemen (zum Beispiel im Bereich der Sexualgesundheit) zu äußern und den Ärzten als unangenehm empfundene Fragen zu stellen. Das erfahrene Ärzteteam von DrEd kennt keine Tabuthemen, ist für alle medizinischen Fragen offen und berät und behandelt, sofern medizinisch vertretbar, umgehend und schnell nach neuestem wissenschaftlichen Stand und auf höchstem medizinischen Standard.

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